Wichtiger als der Durchmesser der Ansaug- und Abgaskanäle ist die Formgebung. Größere Kanäle sind somit nicht besser geeignet als kleinere wenn es um die Steigerung des Luftdurchsatzes geht. Der Füllungsgrad eines Zylinders wird durch das Verhältnis der angesaugten Luft zum Hubraum des Motors definiert. Da die Kanäle eines Zylinderkopfes in Relation relativ klein sind um einen großen Zylinder zu befüllen, muss der Luftstrom sehr rasch eintreten. Es wird hier von der Gasgeschwindigkeit gesprochen. Diese widerum hängt vom Volumen des Zylinders, der Drehzahl und der Größe des Ansaugkanals ab.

Wichtige Grundlage hierzu ist: Wird ein großer Zylinder über einen kleinen Kanal beliefert, so entstehen große Gasgeschwindigkeiten schon bei niedrigen Drehzahlen, der Kanal wird im hohen Drehzahl nicht mehr in der Lage sein, die entsprechende Gasmenge zu liefern um den Zylinder optimal zu befüllen. Wird derselbe Zylinder über einen sehr großen Kanal beliefert, so werden hohe Gasgeschwindigkeiten erst im oberen Drehzahlbereich vorkommen. Im niederen Drehzahlbereich werden nur geringe Gasgeschwindigkeiten auftreten.

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